Kunstagentur Saalfrank

20 Jahre Kunstagentur Cornelia Saalfrank
Als Vermittlerin und Kuratorin ist Cornelia Saalfrank mit Ihrer Kunstagentur seit zwei Jahrzehnten in der Rhein-Main- Region und darüber hinaus präsent. An der Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Wirtschaft sorgt sie für eine gelingende Integration zeitgenössischer Werke aus allen Stilrichtungen in zahlreiche Unternehmen. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums widmete ihr der Wiesbadener Kurier im Kulturteil ein ausführliches Porträt.
"Wo auch Kunstideen wachsen"

Winter/Hörbelt: Außenskulptur „Farblichtsäule“ für FARBRAUMWELTEN
Die Skulpturen und Installationen des Frankfurter Künstlerduos Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt wirken wie Lichträume, in denen sich dem Publikum ein außergewöhnliches Raumerlebnis vermittelt. Im Jahr 2016 wurde ihr Werk „Pixelstudie“ zur Rauminstallation erweitert und in die SCHUFA Kunstsammlung FARBRAUMWELTEN aufgenommen. Im August 2017 und anlässlich des 90-jährigen Bestehens der SCHUFA übergeben Winter/Hörbelt im Rahmen einer kleinen Feier ihre eigens für diesen Standort entworfene „Farblichtsäule“. Das beleuchtete, stelenförmige und ca. 6 m hohe Werk ist die erste Skulptur der Kunstsammlung im Außenbereich der Wiesbadener SCHUFA-Zentrale.

Ottmar Hörl realisiert die temporäre Installation "PLAYGROUND" für die Löwen Entertainment GmbH in Bingen
Vermittelt durch die Kunstagentur eröffnet der bekannte Konzeptkünstler Ottmar Hörl Ende August 2017 eine temporäre vielteilige „Löwen“-Installation, die zunächst das Außengelände
mit 300 goldenen Löwen und 30 roten „Welt-anschauungsmodellen“ bespielt und im Anschluss daran die gesamten Innenbereiche der einzelnen Produktionsgebäude des Unternehmens mit einbeziehen wird.

Kunstprivat! 2017 – Führungen mit dem Team der Kunstagentur fanden viel Zuspruch
Am Wochenende des 24. und 25. Juni öffnen hessische Unternehmen zum 13. Mal ihre Türen und gewähren Einblicke in ihre Unternehmenssammlungen. Auch das Team der Kunstagentur war bei diesem beliebten Ausstellungsprojekt wieder erfolgreich im Einsatz. Die Führungen bei der Wallrich AG in Frankfurt/M., der Entega AG in Darmstadt und der SCHUFA Holding AG am Schiersteiner Hafen in Wiesbaden besuchten erneut viele Kunstinteressierte. Nähere Infos unter: www.kunstprivat.net

Lichtkunst von Betty Rieckmann für die Credit Suisse
Die junge, amerikanische Lichtkünstlerin Betty Rieckmann hat an der Kunstakademie Karlsruhe sowie an der HAWK Hildesheim ihre Diplome für Freie Kunst und Lichtdesign erhalten und ist schon vielfach prämiert. Nun konnte ihr die Kunstagentur im Sommer 2017 eine große 2-teilige Auftragsarbeit für den Empfangsbereich von Linklaters im Hochhaus T8 an der Taunusanlage im Zentrum von Frankfurt vermitteln.

90 Jahre SCHUFA Holding AG – Essayband mit Text von Cornelia Saalfrank erschienen
Im Sommer 2017 veröffentlichte der Wirtschaftsbuchverlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in seiner Reihe „Frankfurter Allgemeine Buch“ einen Sammelband zum Unternehmensjubiläum der SCHUFA. Als Herausgeber fungiert der Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Freytag: Gestern. Heute. Zukunft. Ideen, die bewegen. Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-95601-200-6. Darin enthalten ist auch ein Essay von Cornelia Saalfrank als Kuratorin der SCHUFA-Kunstsammlung FARBRAUMWELTEN: "Bildende Kunst im Unternehmen: Herausforderung und Erfolgsfaktor".

Temporäre Kunst bei Bird & Bird

Die Kunstagentur realisiert ab Februar 2017 eine 2 Jahre dauernde Ausstellung für die Frankfurter Dependance von Bird & Bird, einer international agierenden Kanzlei für Wirtschafts- und Unternehmensrecht. Die Frankfurter Künstlerin Katrin Paul zeigt im Foyer, sowie in Fluren und Konferenzräumen Papierarbeiten, Fotografien und Wandinstallationen. Für die Künstlerin spielen das Prozesshafte und Alltägliche eine große Rolle. Ihre häufig seriell angelegten Arbeiten entstehen beispielsweise unter Verwendung von Kohle, Tusche, Seife, Salz, Rauch, Schmauch oder Ruß, und durch Prozesse wie "Kratzen, Ratzen, Ritzen, Beißen und Schmeißen".


Erweiterung SCHUFA-Kunstsammlung:
JUNGE FARBRAUMWELTEN

Analog zum Sammlungskonzept FARRAUMWELTEN wurde im Dezember 2016 in einem neuen Erweiterungsbau zeitgenössische Kunst integriert. Nach einem längeren Auswahlprozess fiel die Wahl auf 3 Vertreter der jüngeren Künstlergeneration, die unter dem Titel JUNGE FABRAUMWELTEN mit insgesamt 4 Kunstwerken die SCHUFA Kunstsammlung bereichern.
Die in Karlsruhe lebende Künstlerin Betty Rieckmann (*1986) ist mit zwei in wechselnden Farbklängen leuchtenden Wandobjekten vertreten und fügt der Sammlung damit auch den bislang noch nicht vertretenen Bereich der Lichtkunst hinzu. Die Frankfurter Künstlerin Lilly Lulay (*1985) arbeitet mit ausgeschnittenen Fotoelementen, sogenannten Cut Outs. In ihrem Werk mischen sich auf spannende Weise Fotografie, Collage und plastisches Objekt. Der Städelschüler und ebenfalls in Frankfurt lebende Künstler Maximilian Arnold (*1987) erprobt in seinen Arbeiten einen experimentellen Umgang mit Collagen aus einem digital und einem analog hergestellten Bild. Sein Werk entsteht mit Hilfe aggressiver Lacke aus Polyesterelementen, deren Farbpigmente er herauslöst.

Kunst in der Credit Suisse

Im Juni 2016 hat die Credit Suisse ihre Deutschland-Zentrale in den neuen, 170 Meter hohen TaunusTurm im Herzen des Frankfurter Bankenviertels verlegt, in dem seit 2014 auch das Museum für Moderne Kunst eine neue Dependance hält (MMK2). Die Kunstagentur erhielt in diesem Zusammenhang den Auftrag zur Neuverteilung und Neuhängung des vorhandenen Bestandes an zeitgenössischer Kunst in den rund 5.000 m² umfassenden Räumlichkeiten des neuen Firmensitzes. Dabei nicht berücksichtigte Kunstwerke wurden unter der Regie der Kunstagentur in ein sicheres, externes Lager transportiert. Die Kunstagentur ermittelte die aktuellen Schätzwerte der restlichen Sammlung und begleitet nun den Verkauf im Auktionshandel.


Temporäre Kunst bei Skadden, Arps

Die von der Kunstagentur Saalfrank für die Frankfurter Wirtschaftskanzlei Skadden, Arps kuratierte Wechsel-ausstellung mit junger zeitgenössischer Kunst geht in die 8. Runde. Nach Paula Sippel, Dede Handon, Andrea Damp, Thomas Heger, Christian Holtmann, Elke Graalfs und Anna Lehmann-Brauns zeigt die Wiesbadener Künstlerin Ankabuta (*1980 in Südkorea) von Juli 2016 bis November 2017 ihre Arbeiten im Foyer und im Konferenzbereich der Frankfurter Wirtschaftskanzlei. Die Bandbreite ihres Oeuvres reicht von winzigsten Assemblagen bis hin zu raumfüllenden Installationen, von realistischen Gemälden zu abstrakten Textilarbeiten, von Collagen zu Videofilmen. Ankabuta bedeutet auf arabisch ‚weibliche Spinne’. Der selbstgewählte Name ist unter anderem eine Anspielung auf die besondere Geduld, Beharrlichkeit und Ausdauer, mit der die junge Künstlerin ihr Werk vorantreibt. Sie studierte an der Kunsthochschule Kassel u.a. bei Dorothee von Windheim und Urs Lüthi.


ENTEGA AG: Junge Kreative zu Gast Teil V: Kopfspiel von Ankabuta

Zum Thema ‚Heimat’ schuf die junge, aus Südkorea stammende Künstlerin Ankabuta im Jahr 2014 eine 4 x 24 m Meter große Wandinstallation. Sie entstand unter dem Titel „Kopfspiel“ als 5. Teil der von der Kunstagentur für das Darmstädter Energieunternehmen seit 2010 kuratierten Ausstellungsreihe „Junge Kreative zu Gast“. Die aus 7.200 Nägeln und unzähligen Metern handgebogenem Draht bestehende Arbeit bildet eine Art lesbare Landschaft und ist im Foyer des Verwaltungsgebäudes zu sehen. Aufgrund der besonderen Resonanz bei Mitarbeitern und Gästen wurde die Ausstellungsdauer bis 2018 verlängert. Darüberhinaus ist nun auch eine eigene Werkdokumentation in Planung.


Kunst im Aufbau: Die neue Löwen Art Collection

Die Löwen Entertainment GmbH in Bingen blickt auf über 60 erfolgreiche Jahre im Bereich Unterhaltung und GeldGewinnSpiel zurück. Für die Kuratorin Cornelia Saalfrank lag es bei der Entwicklung des Konzeptes für eine neu zu gründende Kunstsammlung also durchaus nahe, an diese Unternehmensgeschichte anzuknüpfen. Inhaltlich und formal wird es nun künftig auch im Bereich der Kunst bei Löwen um das facettenreiche Thema ’Spiel’ gehen. Seit Juni 2016 stehen im Foyer zwei große plastische Arbeiten von Regine Schumann (*1961), deren leuchtendes Kunststoffmaterial intensiv mit Form, Farbe und Licht spielt. Gefolgt von zwei visualisierten Sprachspielen des Künstlers Babak Saed (*1965), der für einen Flur- und Loungebereich die Worte MEHRFREUEN und ALLESNICHTSALSEINSPIEL in Acrylglas fräsen lässt.


Neue Ausstellungen – Unsere Empfehlungen

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, also heißt es langsam Endspurt für drei der größten internationalen Kunst-Events des Jahres 2017


documenta 14 in Kassel
Eine der weltgrößten und wichtigsten Schauen für Gegenwartskunst, Künstlerische Leitung: Adam Szymczyk
Läuft noch bis zum 17. September 2017, täglich von 10 – 20 Uhr, öffentliche Orte sind meist 24 Stunden zugänglich.
http://www.documenta-kassel.com/

Skulptur Projekte Münster 2017
Diese hochkarätige Ausstellung in und um die Stadt Münster findet nur alle 10 Jahre statt, Künstlerische Leitung: Kaspar König
Läuft noch bis zum 1. Oktober 2017, die 35 Projekte sind öffentlich und frei zugänglich.
https://www.skulptur-projekte.de/

57. Internationale Kunstausstellung, la Biennale di Venezia

Alle zwei Jahre pilgert die gesamte Kunstwelt nach Venedig. Hauptschauplätze sind die Hallen des Arsenale und die berühmten Länderpavillons in der Giardini. Aktuelles Thema der Mammutschau: »Viva Arte Viva«, Künstlerische Leitung: Christine Macel
Läuft noch bis zum 26. November, Öffnungszeiten von Giardini & Arsenale: Di–So 10–18 Uhr.
http://www.labiennale.org/en


NEWSTICKER +++ LILLY LULAY und BEAT ZODERER im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt +++

Das renommierte Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt zeigt von April bis September 2017 die Ausstellung „Out of Office. Büro-Kunst oder das Büro im Museum“. Die Schau holt mit über 100 Arbeiten die Welt des Büros in das Museum. Gezeigt werden Werke und Installationen der Konkreten und Konzeptuellen Kunst, die das Büro als Sinnbild der modernen Gesellschaft und ihrer Organisationsprinzipien thematisieren. Rund 30 zeitgenössische Künstler, darunter Lilly Lulay und Beat Zoderer, die von der Kunstagentur in die SCHUFA Kunstsammlung vermittelt wurden, präsentieren dazu ihren Blick auf den modernen Arbeitsplatz par excellence – von einem Post-it-Kunstwerk im kleinsten Format bis hin zu einer großflächigen temporären Wandarbeit aus Utensilien des Schreibtischs.
Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit gängigen, aber durch den Prozess der Digitalisierung vom Verschwinden bedrohten Büromaterialien werden auch grundlegende bürokratische Tätigkeiten wie das Erfassen, Registrieren, Verwalten und Ordnen den Fokus genommen.
Out of Office. Büro-Kunst oder das Büro im Museum 
2.April - 10.September 2017, Museum für Konkrete Kunst, Tränktorstraße 6–8, 85049 Ingolstadt

Nassauischer Kunstverein Wiesbaden


Magnus Andersen / L´éducation régionale
Heranwachsende, die in einem gesellschaftlichen Spiel die Rollen von Erwachsenen einnehmen und so Formen staatlicher Organisation durchexerzieren, sind zentraler Bestandteil der Ausstellung L’éducation régionale von Magnus Andersen (*1987 in Elsinore, Dänemark). Die sich aus Gemälden und Soundinstallation zusammensetzende Ausstellung hebt die Bedeutsamkeit von Bildung und Erziehung hervor.
In der Motivauswahl seiner figurativen Gemälde bezieht sich Magnus Andersen auf Kunstwerke des britischen Rokoko Ende des 18. Jahrhunderts und wirft dabei interessante Fragen auf:
Sollten künftige Generationen sich an Althergebrachtem orientieren oder es negieren? Welche Werte, welche politischen und sozialen Prinzipien, welche Symbole der Macht werden ihnen vermittelt?
02. September 2017 bis 15. Oktober 2017


NKVextra

Jen Neville / Proxy
Die Kabinettausstellung Proxy zeigt eine Mehrkanal-Videoinstallation der diesjährigen WorkART-Stipendiatin Jen Neville (*1996, USA).
Sie studiert derzeit Web & Multimedia Environment am Minneapolis College of Art and Design. Als Medienkünstlerin bewegen sich ihre Arbeiten zwischen Fotografie, Installation, Video und Creative Coding.
Mit Proxy untersucht sie das Verhältnis von digitalem zu realem Raum. Der Stellenwert des digitalen Bildes wird vor dem Hintergrund eines zunehmenden Bedürfnisses nach medialer Selbstdarstellung hinterfragt. Auch das Mobilitätsversprechen zeitgenössischer Technologien, jederzeit einen Informationszugang und -austausch zu ermöglichen, stellt Jen Neville auf den Prüfstand und wirft die Frage auf, inwiefern die physische Unabhängigkeit durch eine psychische Abhängigkeit ersetzt wird.
21. Juli 2017 bis 15. Oktober 201702. September 2017 bis 15. Oktober 2017


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Gerrit Frohne Brinkmann / Corpse Flowers
Fast lebensgroße Keramiknachbildungen zeigen Blüten von verschiedenen Corpse Flowers, also von Blumen, die mit intensivem Geruch und ihrem kadaverähnlichen Äußeren Insekten zur Bestäubung anlocken. Gerrit Frohne-Brinkmann (*1990, Friesoythe) ahmt den Phänotyp dieser Aasblumen mit künstlerischen Mitteln nach und verwandelt einen kurzen, flüchtigen Zustand der Blüte in eine dauerhafte Skulptur, die er zudem mit einen flüchtigen olfaktorischen Reiz verkoppelt. Indem sich der Künstler diese performative Geste der Pflanzenwelt aneignet, werden seine Skulpturen zu Akteuren, von denen die BesucherInnen zugleich angezogen und abgestoßen werden und die somit das Verhältnis von unbelebter, passiver Skulptur und handelndem Gegenüber zu einem gewissen Grad auflösen.
02. September 2017 bis 27. Mai 2018



Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Wilhelmstraße 15, 65185 Wiesbaden, Tel +49 (0)611 301136
Di, 14–20 Uhr, Mi–Fr, 14–18 Uhr, Sa+So, 11–18 Uhr


Cornelia Saalfrank News
Ottmar Hörl: "Playground", 2017, temporäre Außeninstallation für Löwen Entertainment


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